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Unsere 4 "Mitnester"

ELFERRAT
HEXEN
SCHLANGEN

MATROSEN

möchten wir an dieser Stelle kurz vorstellen:

ELFERRAT
Nach dem Vorbild im rheinischen Karneval traten 1935 auf Anregung von Johann Rieder und Karl Straub zehn Kirchzartener zur Gründung eines Elferrates zusammen. Sie übernahmen die Organisation der Fasnacht im Rahmen der grossen Kirchzartener Fasnachtsgesellschaft. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches 1949 (auf Initiative von Emil Schillinger) als erste Gruppe innerhalb der Höllenzunft neu konstituiert, wirkte der Elferrat zunächst nur vier Jahre. Er löste sich infolge verschiedener Kompetenzstreitigkeiten mit den Vertretern anderer Vereine auf. 1953 übernahm ein anderer Elferrat als leitendes Gremium die Verantwortung. Infolge des Aufkommens mehrerer Nester die nach Selbstbestimmung und Führungsbeteiligung verlangten, wurde der Elferrat 1964 zum gleichberechtigtem Nest abgestuft, blieb aber dennoch mit der Aufgabe zur Organisation der Fasnacht betraut. Als im Jahre 1992 durch eine erneute Krise der gesamte Elferrat zurücktrat, übernahm der erste Vorstand der Hexen, Wolfgang Würmle, auch das Amt des Oberzunftmeisters. Der neue Vorstand der Höllenzunft setzt sich seit diesem Zeitpunkt aus einzelnen Vertretern der fünf Narrennestern zusammen.

 

 

 

HEXEN
Mit dem Aufkommen der ersten Fasnachtsveranstaltungen nach dem Ersten Weltkrieges beginnt die Vorgeschichte des ältesten Kirchzartener Narrennestes, der Hexen. 1932 nahmen Otto Trescher und einiger seiner Freunde im Gewand alter Bauernfrauen als "Pfuddleschoobewieber" am Umzug teil. Wenige Jahre später wurde aus dieser Gestalt, im Anschluss an eine Sage, die Brigitti-Hex geboren.
1938 traten drei Herolde mit schwarz-rotem Flecklehäs hinzu. Sie wurden als Fasnetlader bezeichnet. 1949 vereinigten sich dann die Fasnetlader, Geiselklöpfer und Hexen zu einer eigenen Gruppe neben dem neu gebildeten Elferrat. Die Hexen wurden als Höllengeister, die Fasnetlader als Geistertreiber oder Teufel und die Geiselklöpfer als deren Begleiter in der Höllenzunft zusammengefasst.
1950 wurde durch Otto Trescher Erich Rieder und Karl Schuler der Hexentanz aus der Taufe gehoben und in Zell i.W. beim Narrentag uraufgeführt. 1980 folgten die Hexen einer Einladung des Bundeskanzlers nach Bonn zum Kanzlerfest. 1984 wurde der Hexentanz vor dem Europaparlament in Oberkirch aufgeführt. Seit 1935 führen die Hexen das alljährliche Eierlesen am Ostermontag durch.

Schlangenzunft Zarten
Nachdem 1952 auf Betreiben von Karl Hug, Alois Pfändler und Max Birkenmeier in der Nachbargemeinde wieder einige Fasnachtveranstaltungen durchgeführt wurden, traten im folgenden Jahr zwei Männer als Schlangenbeschwörer auf und begründeten damit eine Fasnachtsvereinigung, die als Schlangenzunft Zarten weit über die Grenzen der Region bekannt geworden ist. Die Maske stellt, in Anlehnung an das Haupt der Medusa, ein Frauenantlitz dar, das mit Schlangen bekränzt ist. Die Entstehung dieses Maskentyps wird in einer Sage begründet, die von einer Schlangenplage im Zartener Becken erzählt. Als Zarten 1974 im Zuge der Gemeindereform seine Selbständigkeit aufgab und der Gemeinde Kirchzarten eingegliedert wurde, schlossen sich die Schlangen als fünftes Nest der Höllenzunft an.
Brigitti Matrosen
Die als drittes Nest der Höllenzunft in der Fasnacht 1952 gegründete Vereinigung der Brigitti-Matrosen ging aus dem Sportverein Kirchzarten hervor. Angeregt durch eine auswärtige Veranstaltung, kam der Initiator und langjährige Nest-Vogt Albert Schlemmer auf den Gedanken, gemeinsam mit einigen Kameraden eine Matrosen Gruppe zu gründen. Der Name Brigitti wurde von der sagenhaften Hexe übernommen. Die Matrosen bekleideten sich zunächst mit rot-weiss gestreiften Ringelhemden und blauem Seidenlatz sowie mit Papiermützen. Einheitlich getragene schwarze Schuhe und schwarze Hose rundeten das Bild ab. Der Vorstand "Kapitän" kleidete sich in einer weissen Kapitänsuniform. Von Beginn an taten sich die Brigitti-Matrosen durch besonders aufwendige Umzugsthemen hervor. Das Generalthema bildet dabei stets das Narrenschiff. Zu den intern gepflegten Riten gehören unter anderem die Matrosentaufe für Jungmatrosen, mit scharfen Getränken. Die Brigitti-Matrosen konzentrieren sich stets auf die Fasnacht im Dreisamtal. Vor dem Nest-Wirtshaus, dem Gasthaus Hirschen, errichteten sie bis zu ihrem Jubiläumsjahr 2002 jährlich einen Leuchtturm als Wahrzeichen ihrer Machtübernahme und Kennzeichnung der "Hafenkneipe".