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Höllenzunft
 

Die Höllenzunft Kirchzarten besteht seit 1935 - damals noch unter dem Gründungsnamen "Gro-Ki-Fag" (Große Kirchzartener Fasnachtsgesellschaft) - und wird derzeit von 5 Nester vertreten. Für alle, die sich etwas für die Geschichte der Höllenzunft Kirchzarten interessieren, nachfolgend ein zeitlicher Abriß

 
 Jahr
Ereignis
 1935 Gründung der "Gro-Ki-Fag" und Auftritt der ersten "Geiselklöpfer" sowie das erste Eierlesen von Otto Trescher und seinen Hexen
 1937 Umbenennung der Gro-Ki-Fag in die "Narrenzunft Kirchzarten"
 1939

Mehrere Freiburger Narrenvereinigungen besuchen die Kirchzartener Fasnacht (Freiburger Fasnetrufer, Oberwiehremer Kindsköpfe, Herderner Lalli, Waldseematrosen)

Erstmalige Herausgabe einer gedruckten Narrenzeitung und eines Programms, sowie der Verkauf von Plaketten unterstützten die Finanzierung der Kirchzartener Fasnacht

 1948

Nachdem während des zweiten Weltkriegs keine Fasnacht möglich war bzw. verboten wurde, erlaubte das französische Ortskommando einen Kinderumzug durch Kirchzarten

Am 11.11. diesen Jahres traf sich auf Initiative von Emil Schillinger ein Gremium in der Sonne zur Organisation der Fasnacht. Aus diesem Gremium entstand der Elferrat.

 1949 Einladung nach Kenzingen von dem "Verband Badischer Narrenzünfte" aus Anlass der 700-Jahrfeier der Stadt Freiburg und Aufnahme in den Verband als "Höllenzunft Kirchzarten". Repräsentanten waren die Hexen, Teufel und die Geisselklöpfer. Diese Figuren schlossen sich daher zu einem Narrennest zusammen und bildeten seither die zweite organisiserte Gruppierung der Zunft neben dem Elferrat
 1950

Entwurf des "Hexentanz" durch Erich Rieder und Otto Trescher

Grundkonzept der Kirchzatener Fasnet kristallisiert sich heraus:

  • Schmutzige Dunschdig: Übergabe der Narrenrechte vor dem Rathaus und Ausrufen der Fasnet durch den Narrenrat. Abends Hemdglunkerumzug und Grosse Narrensitzung bzw. heutiger Brauchtumsabend im Kurhaus
  • Fasnet-Samschdig: Tanzveranstaltungen, Kostüm- oder Maskenbälle
  • Fasnet-Sunndig: Umzug durch das Dorf (vom Bahnhof durch die Fußgängerzone zum Kurhaus)
  • Rosenmontag: Kinderumzug und anschließender Kinderball im Kurhaus
  • Dienstagabend: Verbrennung der "Brigittihex" mit anschließendem Kehraus in den Wirtschaften
 1952

Gründung der "Schlangenzunft" in der damalig selbständigen Nachbargemeinde Zarten durch Karl Hug. Die Schlangen wurden später als Nest in die Höllenzunft eingegliedert (1974)

Auf Initiative von Gerhard Schlemmer schloss sich eine Anzahl von Mitgliedern des "Vereins für Rasenspiele" - heute Sportverein Kirchzarten - zum dritten Nest der Höllenzunft zusammen, das seither den Namen "Brigitti-Matrosen" führt

1955 Höllenzunft Kirchzarten mit den Hexen, Teufel und Geiselklöpfer besuchen den Narrentag in Freiburg
1957 Höllenzunft Kirchzarten ist Gastgeber des Oberrheinischen Narrentages - 38 Zünfte und Kapellen, mit rund 1200 Mitgliedern zog es damals nach Kirchzarten
1958 Gründung unserer Contra Brüder auf Initiative von Klaus Zumkeller
1974 Nach der Gemeindereform traten die Schlangen aus Zarten als fünftes Nest der Höllenzunft bei
 1995 Die Höllenzunft kann ihr 60 Jähriges Jubiläum feiern. Am 4.und 5.Februar wurde ein Vogteitreffen der Vogtei Mittl.und Südl. Breisgau des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte in Kirchzarten ausgetragen. Ca.2500 Hästräger mit etlichen Musikkapellen, Fanfarenzüge und Spielmannszügen formierten den grossen Jubiäumsumzug. Ca. 10000 Zuschauer schienen den Ort Kirchzarten regelrecht zu erdrücken.
2010
Die Höllenzunft feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Am 30. Januar steht nach dem Narrenbaumstellen (Schloßwache Kirchzarten) ein kleiner Umzug zum Narrendorf mit Unterstützung verschiedener Guggenmusiken an. Anschliessend die grosse Juniläumsparty und das Guggenmusik-Konzert.
Am Sonntag, 31.01.2010 gibt es für die 2000 Hästräger kein Halten mehr für den grossen Jubiläumsumzug.
 Ausführlichere Informationen zur Geschichte der Höllenzunft Kirchzarten findet Ihr auf der Webseite der Höllenzunft